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Santiago de Cuba Añejo 8 Años im Tasting: Rum aus Bacardís alter Fabrik

6. November 2026 · Jörg Kalinke · 13 Min. Lesezeit
Rumbotschaft
Rumbotschaft

Acht Jahre im Holz für rund 23 Euro: Der Ron Santiago de Cuba Añejo 8 Años gehört zu den günstigsten gereiften Rums aus Kuba, die du in Deutschland im Laden findest. Er kommt aus Santiago de Cuba, der Stadt, in der Facundo Bacardí 1862 eine kleine Brennerei kaufte. Seit 1960 gehört diese Brennerei dem kubanischen Staat, und genau von dort stammt der Rum in dieser Flasche.

Dieser Beitrag begleitet das Video der Rum Botschaft und geht dort weiter, wo das Video knapp bleiben muss. Er erzählt, wie aus Bacardís Fabrik eine staatliche Ronera wurde, wer heute hinter der Marke steht und warum ein Weltkonzern beim Vertrieb mitmischt. Er ordnet ein, was die kubanische Herkunftsregel verlangt und was auf dem Etikett fehlt. Und er beschreibt Schritt für Schritt, was bei der Verkostung im Glas passiert ist, pur und mit Wasser, bis hin zu der Frage, warum dieser Rum beißt, obwohl der Alkohol gar nicht brennt.

Die Flasche im Steckbrief

MerkmalAngabe
MarkeSantiago de Cuba, seit 1970, „de Cuba“ im Namen seit 1999 [1]
HerstellerCorporación Cuba Ron, staatliche Rumgesellschaft, gegründet 1993 [1]
BrennereiRonera Santiago de Cuba, gegründet 1862, eröffnet 1868 [1]
Vertrieb weltweitRon Santiago S.A., Gemeinschaftsunternehmen von Cuba Ron und einer europäischen Tochter von Diageo, seit August 2019 [7]
HerkunftDOP Cuba [1][4]
RohstoffMelasse aus Zuckerrohr der Region [1]
BrennverfahrenKolonne [9]
Reifungmindestens 8 Jahre in Weißeiche, Verschnitt [8][10]
Alkoholgehalt40 % vol [8]
FarbeZuckerkulör laut Händlerangabe [10]
Preisje nach Händler 20 bis 30 Euro, meist um 23 Euro [9][10]
Tabelle 1 · Ron Santiago de Cuba Añejo 8 Años · Preise Stand November 2026.
Ron Santiago de Cuba Añejo 8 Años: acht Jahre in Weißeiche, 40 % vol
Abbildung 1 · Ron Santiago de Cuba Añejo 8 Años: acht Jahre in Weißeiche, 40 % vol.

Die Wiege des leichten Rums

Santiago de Cuba liegt im äußersten Osten der Insel, in der Region Oriente, dort, wo fruchtbares Land auf die Karibik trifft. Die Sonne brennt hier kräftiger als im Westen um Havanna, und die Gegend gilt seit über 150 Jahren als „La Cuna del Ron Ligero“, die Wiege des leichten Rums [1]. Ron Ligero meint einen klaren, feinen Stil: Rum aus Melasse, in der Kolonne gebrannt und im Holz gereift, eher elegant als schwer. Wer heute an kubanischen Rum denkt, hat genau diesen Stil im Kopf.

Kennst du kubanischen Rum bisher vor allem aus dem Cuba Libre, oder hattest du schon mal einen pur im Glas? Genau dafür lohnt sich der Blick nach Santiago, denn hier hat dieser Stil seinen Anfang genommen.

Festung El Morro an der Hafeneinfahrt von Santiago de Cuba, 1898
Abbildung 2 · Festung El Morro an der Hafeneinfahrt von Santiago de Cuba, 1898 · E. C. Rost, gemeinfrei.

Bacardís alte Fabrik

Den Anfang machte Facundo Bacardí Massó, ein Kaufmann aus Sitges bei Barcelona, der als junger Mann nach Kuba gekommen war. Am 4. Februar 1862 kauften er und seine Partner eine kleine Brennerei am Rand von Santiago [2]. Difford’s Guide trennt die Gründung 1862 von der Eröffnung 1868 und beschreibt die Anlage als die älteste Brennerei Kubas, mit heute rund 16.400 Quadratmetern Fläche [1].

Postkarte „La Cuna de Bacardí“, um 1920
Abbildung 3 · Postkarte „La Cuna de Bacardí“, um 1920 · Edición Renacimiento, gemeinfrei.

Fast hundert Jahre lang war das Bacardís Stammhaus. Dann kam die Revolution: 1960 verstaatlichte die neue Regierung unter Fidel Castro die Brennerei [3]. Bacardí verlegte seinen Firmensitz auf die Bermudas und machte im Ausland weiter, die Anlage in Santiago blieb in staatlicher Hand [3]. Seit 1993 gehört sie zur Corporación Cuba Ron [1][3].

Die Marke, um die es hier geht, ist also deutlich jünger als die Brennerei. Sie kam erst 1970 auf den Markt, zuerst mit dem Carta Blanca, dem weißen Rum des Hauses [1]. 1999 kam „de Cuba“ in den Namen, damit klar ist, woher der Rum stammt [1]. Das hat einen ganz praktischen Grund: Städte, die Santiago heißen, gibt es auf der Welt viele. Im selben Jahr kam auch der Añejo ins Sortiment, ab 2003 ging die Marke in den internationalen Vertrieb [1].

Wer heute dahintersteht

Hergestellt wird der Rum von der Corporación Cuba Ron, der staatlichen Rumgesellschaft, die im November 1993 gegründet wurde und die Herstellung aller kubanischen Rums beaufsichtigt [1]. Ihr gehört auch der Markenname [1].

Den weltweiten Vertrieb übernimmt seit August 2019 die Ron Santiago S.A., ein Gemeinschaftsunternehmen von Cuba Ron und einer europäischen Tochter von Diageo [7]. Diageo, einer der größten Spirituosenkonzerne der Welt, nannte Europa damals den wichtigsten Markt für den Ausbau der Marke und Santiago de Cuba die zweitgrößte Premium-Rummarke Kubas [7]. Der Präsident von Cuba Ron, Juan González Escalona, nannte die Marke bei dieser Gelegenheit sinngemäß mehr als einen Rum, nämlich einen Teil kubanischer Tradition und Kultur [7]. In den USA wird die Marke wegen des Embargos nicht vertrieben [7].

Für den Inhalt der Flasche stehen zwei Maestros del Ron Cubano, also Rummeister, die von der Gärung bis zum Verschnitt jeden Schritt überwachen [1]. Tranquilino „Tano“ Palencia ist Chemieingenieur und kam aus der Nickelindustrie zum Rum. Julio Ayan Rial ist Agronom und hat lange über Zuckerrohr geforscht [1]. Den Añejo 8 Años hat laut Difford’s Guide die achte Generation der Rummeister aus Santiago zusammengestellt [1].

Spielt so eine Geschichte für dich beim Kauf eine Rolle, oder zählt am Ende nur, was im Glas ist? Schreib es mir gern unter das Video.

Vom Feld in die Flasche

Der Rohstoff ist Melasse, der dunkle, zähe Sirup, der bei der Zuckergewinnung übrig bleibt. Laut Difford’s Guide stammt sie ausschließlich von Zuckerrohr aus der Region [1]. Je nach Sorte steht das Rohr zwölf Monate oder 18 bis 24 Monate auf dem Feld, bevor es geschnitten wird [1]. Die Melasse aus dem Oriente hat viel Zucker, wenig Säure und ist dünnflüssig, das macht sie gut vergärbar [1].

Zuckerrohrernte auf Kuba, 1904
Abbildung 4 · Zuckerrohrernte auf Kuba, 1904 · Detroit Publishing Co., Library of Congress, gemeinfrei.

Gebrannt wird in der Kolonne, also in der hohen Brennsäule, die ohne Unterbrechung läuft [9]. Das ist ganz klassisch für den Ron Ligero: Die Kolonne liefert einen sauberen, leichten Brand, den Charakter holt sich der Rum später im Fass und beim Verschnitt.

Was die Herkunftsregel verlangt

Auf dem Rum liegt die geschützte Herkunft DOP Cuba. Difford’s Guide datiert ihre Einführung auf 2010 [1], das Regelwerk selbst stammt laut der Datenbank Ecolex aus dem Jahr 2013 [4]. Die Regeln verbieten Aromen und künstliche Zusätze und legen die Abfüllstärke auf 37,5 bis 41 Prozent fest. So steht es in der englischen Fassung bei Cocktail Wonk, der Blog weist selbst darauf hin, dass die Übersetzung nicht ganz exakt ist [4].

Zucker wird darin nicht ausdrücklich verboten. In der EU sind bei Rum bis zu 20 Gramm Zucker je Liter erlaubt, dazu Zuckerkulör zum Angleichen der Farbe [5]. Einen gemessenen Zuckerwert für diese Flasche habe ich in keiner Quelle gefunden. Laut dem Händler Rum & Co enthält der Rum Zuckerkulör, also gebrannten Zucker für eine gleichmäßige Farbe [10]. Auf dem Etikett meiner Flasche habe ich dazu keinen Hinweis gesehen, obwohl in Deutschland für gefärbte Spirituosen eine Angabe wie „mit Farbstoff“ vorgeschrieben ist.

Acht Jahre im Holz

Añejo heißt auf Spanisch so viel wie gereift. Der Añejo 8 Años ist ein Verschnitt, ein Blend aus mehreren Rums. Die Zahl auf dem Etikett nennt den jüngsten Anteil: Alle Rums darin haben laut Difford’s Guide mindestens acht Jahre in Weißeiche gelegen [8], laut Rum & Co in amerikanischer Weißeiche [10].

Gelagert wird im Lagerhaus Don Pancho, das Difford’s Guide die Kathedrale des kubanischen Rums nennt [1]. Dort ist es heiß und feucht: tagsüber im Schnitt 24 bis 25 Grad, im Sommer bis 30 Grad, nachts selten unter 24 Grad, bei 76 bis 84 Prozent Luftfeuchte [1]. Die Hitze kostet Rum: Der Angels’ Share, also der Anteil, der jedes Jahr aus dem Fass verdunstet, liegt bei kubanischen Rums bei 7 bis 10 Prozent, in Santiago wegen der Wärme bei 9 bis 10 Prozent [1]. Zum Vergleich: In Schottland rechnet man mit rund 2 Prozent im Jahr. Acht Jahre in Santiago sind deshalb nicht dasselbe wie acht Jahre in einem kühlen Lager in Europa, das Holz arbeitet hier deutlich schneller.

Zu den Fässern noch ein Gedanke aus meiner Erfahrung: Wegen des Embargos kommen kaum Fässer direkt aus den USA nach Kuba. Was dort landet, sind oft gebrauchte Fässer in dritter, vierter oder fünfter Nutzung, die über Europa und andere Länder gehandelt und dann nach Kuba verkauft werden. Solche Fässer geben weniger Vanille und Karamell ab als frische, und das passt zu dem, was ich später am Gaumen gefunden habe.

Reifen Züge den Rum?

Das Lager Don Pancho steht direkt neben einer Bahnstrecke. Laut Difford’s Guide glauben Einheimische, dass die Erschütterungen der vorbeifahrenden Züge die Reifung fördern [1]. Einen Beleg dafür gibt es nicht, auch wissenschaftlich nicht. Schön ist die Geschichte trotzdem.

Zug mit Zuckerrohr, Kuba um 1909
Abbildung 5 · Zug mit Zuckerrohr, Kuba um 1909 · Harris Brothers, Havanna, gemeinfrei.

Was der Händler verspricht

Der Händlertext bei Rum & Co verspricht einen milden Rum für Kenner wie für Einsteiger [10]. Eine eigene Geschmacksbeschreibung des Herstellers lag mir für diese Flasche nicht vor. Acht Jahre in der Karibik für rund 23 Euro: Was würdest du dafür im Glas erwarten? Ich habe nachgesehen.

So verkoste ich

Ins Nosing-Glas kommen grob 2 cl, daneben steht eine Pipette mit Wasser. Bevor es losgeht, drei Grundregeln, die für jede Spirituose gelten:

  1. Nicht schwenken. In einer Spirituose stecken viele leichte, flüchtige Aromen. Wer schwenkt, treibt sie heraus und nimmt sich einen guten Teil des Spaßes. Im Tasting ist das ein Running Gag: Wer schwenkt, ist meist Weintrinker. Beim Wein braucht es Sauerstoff, bei der Spirituose nicht.
  2. Die Nase nicht sofort ins Glas stecken. Die Riechsensoren im Nasen-Rachen-Raum sind sehr empfindlich. Wer gleich tief hineinriecht, betäubt sie, und dann sind die feinen Aromen erst einmal weg.
  3. Jedes Wort ist richtig. Aromen werden im Gehirn mit Erinnerungen verknüpft, oft mit schönen Momenten aus der Kindheit. Welches Wort dir auch einfällt, es hat mit deiner eigenen Erfahrung zu tun und ist deshalb das richtige.

Ich halte das Glas zuerst 20 bis 25 Zentimeter unter der Nase, atme verschieden tief ein und aus, auch mal mit offenem Mund, und hebe das Glas dann langsam an. Ein Nasenloch ist dabei immer aktiver als das andere, deshalb bewege ich das Glas leicht hin und her. Nach dem ersten Eindruck stelle ich das Glas weg, lasse die Nase ruhen und gehe dann in die zweite Runde.

Was im Glas passiert

Die Nase. Schon mit Abstand kommen eine leichte Zitrusnote und Ananas. Näher am Glas zeigt sich die volle Bandbreite: vollreife Ananas, grüner Apfel, etwas Vanille, Karamell, dazu Gewürze wie Kardamom und Muskat. In der zweiten Runde bleibt die Fruchtigkeit, Rosine kommt dazu, Vanille und Karamell bleiben. Eine sehr schöne, runde Nase, die Lust auf den ersten Schluck macht. Bei Rum lohnt es sich, hier Zeit zu lassen: Kaum eine Spirituose hat so viel Aroma.

Die Optik. Unter anderem Licht zeigt das Glas beim langsamen Drehen dicke Tropfen und große, deutliche Kirchenfenster, also die Bögen, die am Glas nach unten laufen. Was genau dahintersteckt, erkläre ich in einem eigenen Video.

Dicke Tropfen und deutliche Kirchenfenster am Glas
Abbildung 6 · Dicke Tropfen und deutliche Kirchenfenster am Glas.

Der Gaumen. Der erste Schluck des Tages zählt bei mir nie, er brennt immer, weil die Geschmacksknospen erst einmal Alarm schlagen. Der zweite Schluck ist der aussagekräftige. Außen auf der Zunge spüre ich eine schöne Mineralität. Dann drücke ich die Zunge gegen den Gaumen und prüfe, ob der Rum ölig ist. Es folgen verschiedene Gewürze, eine zarte, feine Tabaknote, Ananas, Kirsche und ein langer Pfeffer.

Der Nachhall. Lang, ledrig und würzig, die vollreife Ananas klingt dezent im Hintergrund mit.

Eindruck
Nasegroße Bandbreite: Zitrus, vollreife Ananas, grüner Apfel, Rosine, dazu Vanille, Karamell, Kardamom und Muskat
Gaumenmineralisch und würzig, feine Tabaknote, Ananas, Kirsche, langer Pfeffer
Nachhalllang, ledrig und würzig, die Ananas klingt leise mit
Tabelle 2 · Verkostungsnotizen, pur.

Auffällig ist der Sprung zwischen Nase und Gaumen. Karamell und Vanille, die in der Nase so präsent sind, tauchen im Mund so gut wie nicht mehr auf. Für einen Kubaner ist das untypisch, die meisten gereiften Rums von der Insel zeigen am Gaumen genau diese süßlichen Holznoten.

Mild oder nicht?

Hier liegt die eigentliche Überraschung. Beim Alkohol ist er wirklich mild, der brennt nicht. Trotzdem beißt er, und zwar mit Gewürzen, die in der Nase noch gar nicht zu riechen waren und erst am Gaumen herausstechen. Das Händlerversprechen „mild“ stimmt also nur halb. Und genau dieser Biss ist der Grund für den Tropfentest.

Der Tropfentest

Auf rund 2 cl kommen mit der Pipette drei Tropfen Wasser. Ein Zuschauer hatte den Tipp gegeben, danach kurz zu schwenken, weil das Wasser sonst erst einmal nur auf der Oberfläche liegt. Danach prüfe ich, ob der Rum flacher geworden ist oder ob Aromen hervortreten, die vorher nicht da waren.

StufeNaseGaumen
purfruchtig, Ananas, Vanillewürzig, Biss durch Gewürze
+ 3 Tropfen Wasserweniger fruchtig, mehr Kräuter und Kräutergewürzedeutlich weniger scharf, die Ananas kommt durch
+ 3 weitere TropfenVanille und Karamell steigen auf, Apfel und Ananas treten zurückGewürze kommen wieder, aber runder, nicht mehr aggressiv
Tabelle 3 · Tropfentest mit Pipette, auf rund 2 cl.

Mit den ersten drei Tropfen ist er aufgeschlossen: Der Biss ist weg, und die Ananas, die vorher fast nur in der Nase war, kommt am Gaumen an. Mit drei weiteren Tropfen wird er noch runder. Neue Aromen bringt das Wasser aber nicht hervor, es verschiebt nur die Gewichte. Wer den Biss nicht mag, gibt also drei Tropfen dazu. Warum Wasser überhaupt Aromen freisetzt, erkläre ich in einem eigenen Video auf dem Kanal.

Preis-Leistung und Trinkempfehlung

Für rund 23 Euro bekommst du acht Jahre Reife und eine Nase, die richtig Spaß macht. Am Gaumen bleibt er schlichter, da merkst du, dass er ein junger Wilder ist. Das muss nichts Schlechtes sein. Einsteiger haben mit ihm einen runden Rum für den Longdrink, Kenner finden in der Nase genug zum Entdecken.

Ich trinke ihn pur oder mit Zitronenlimonade, mixe mit ihm aber genauso gern Drinks, und auch in der Cola macht er sich gut. Für einen Rum Sour passt er gut, weil die Gewürze gegen Zitrone und Zucker bestehen. Dass ein kubanischer Rum dieses Alters in Deutschland so leicht zu bekommen ist, ist nicht selbstverständlich. Gekauft habe ich ihn bei Sucos do Brasil in Neuss.

Fun Fact: Daiquirí ist ein Ort

An der Südostküste, nicht weit von Santiago, liegt der kleine Ort Daiquirí, in dessen Eisenerzminen um 1900 amerikanische Ingenieure arbeiteten. Nach ihm ist der bekannte Drink benannt. Meist gilt der Ingenieur Jennings Cox als Erfinder, es gibt aber auch andere Versionen, eine nennt einen Barkeeper als Urheber [6]. Würdest du diesen Rum in einen Daiquirí packen oder lieber pur lassen?

Pier von Daiquirí, 1898
Abbildung 7 · Pier von Daiquirí, 1898 · James Burton, gemeinfrei.

Meine Note

7,5 von 10. Die Nase ist komplex und macht richtig Freude, der Gaumen ist schlichter, aber schön. Genau dieser Abstand zwischen Nase und Gaumen kostet ihn die höheren Punkte. Zum Vergleich: Auf RumX liegt der Schnitt aus rund 80 Wertungen bei 7,0 [9]. Für den Preis ist das ein sehr ordentlicher Kubaner.

Hattest du den Añejo 8 Años schon im Glas? Schreib deine Note unter das Video, und dazu, was dir in Nase und Gaumen aufgefallen ist.

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Quellen

Bildnachweise: Festung El Morro 1898: E. C. Rost, Munsey's Magazine 1899, gemeinfrei · „La Cuna de Bacardí“, Postkarte um 1920: Edición Renacimiento, gemeinfrei · Zuckerrohrernte 1904: Detroit Publishing Co., Library of Congress, gemeinfrei · Zug mit Zuckerrohr um 1909: Harris Brothers, Havanna, gemeinfrei · Pier von Daiquirí 1898: James Burton, Harper's Pictorial History of the War with Spain, gemeinfrei · alle über Wikimedia Commons. Weitere Bilder: eigene Aufnahmen.

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