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Zutat

Portwein

Fortifizierter Wein mit geschützter Herkunft aus dem Douro-Tal; die Gärung wird mit Traubenalkohol gestoppt.

Portwein ist ein fortifizierter Wein und eine geschützte Herkunftsbezeichnung aus dem Douro-Tal bei Porto. Steillagen, Terrassen, Schieferböden, heiße trockene Sommer und kalte Winter prägen ihn.

Mitten in der Gärung kommt die Aguardente vínica dazu, ein Traubenalkohol mit 77 % vol. Sie stoppt die Gärung, die Hefe stirbt ab, und die Restsüße der Trauben bleibt erhalten. Fertiger Port liegt bei bis zu 22 % vol. Wie beim Rotwein wird kurz und intensiv aus den Schalen extrahiert, traditionell in den Lagares; fällt dieser Schritt weg, entsteht weißer Portwein.

Ruby reift in großen Gebinden und Tanks mit wenig Sauerstoff und schmeckt fruchtbetont. Tawny reift in kleineren Holzfässern mit Sauerstoff und bringt Karamell, Nuss und Dörrobst. White Port kann fassgelagert sein, bleibt fruchtig und süßlich, ohne die Tannine aus der Schale. Ruby Reserve ist ein länger gereifter Ruby ohne Holzfass, Late Bottled Vintage und Vintage sind Jahrgangsports, Tawnys gibt es mit 10, 20, 30 und 40 Jahren.

Im Drink bringt Portwein immer Süße und Frucht. White Port mit Tonic ist eine Alternative zum Gin Tonic. Geöffnet gehört die Flasche verschlossen und kühl; Ruby innerhalb von 14 Tagen verbrauchen, Tawny hält länger.

Quellen

  1. Jörg Kalinke: „Madeira, Portwein und Sherry kurz erklärt“, Blogbeitrag auf drinklink.de, 2026