Shaken
Zutaten mit Eis im Shaker kräftig hin und her bewegen und danach ins Glas abseihen.
Shaken heißt, die Zutaten mit Eis im Shaker kräftig hin und her zu bewegen und den Drink danach ins Glas abzuseihen. Neben dem Rühren ist es eine der zwei Grundmethoden.
Shaken kühlt und verdünnt schneller als Rühren, weil Flüssigkeit und Eis mehr Kontakt haben. Üblich sind acht bis zwölf Sekunden. Das Eis schlägt Luft in den Drink: Er wird leichter, an der Oberfläche steht Schaum. Ei, Sahne und Fruchtpüree verbinden sich praktisch nur durch Shaken.
Faustregel: Enthält der Drink frische, alkoholfreie Zutaten wie Zitrussaft, Milchprodukte, Früchte oder Kräuter, wird er geshakt. Beispiele sind Daiquiri, Whisky Sour und Margarita.
Geschichte: In den USA setzte sich das Shaken in den 1840er Jahren durch, als Eisgetränke üblich wurden; in den 1850er Jahren war es verbreitet. Es entstand aus dem Werfen, bei dem der Drink zwischen zwei Gefäßen hin und her gegossen wird. Später steckte man die beiden Gefäße zusammen, daraus wurde der Shaker.
Handhabung: waagerecht shaken, beide Enden festhalten. Beim zweiteiligen Shaker zeigt die Öffnung des großen Tins zum Bartender, nicht zum Gast.
Quellen
- David Wondrich, Noah Rothbaum (Hg.): The Oxford Companion to Spirits and Cocktails, Oxford University Press, Stichwort „To shake“ (Autor: Tom Macy), 2021