Prohibition
Alkoholverbot in den USA von 1920 bis 1933; Ergebnis von Abstinenzbewegungen, die seit dem späten 18. Jahrhundert für Mäßigung und Verbot eintraten.
Bewegungen gegen Alkohol gab es in den USA laut Oxford Companion von Anfang an. In Wellen vom späten 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert forderten sie Regeln für den Ausschank, den Kampf gegen Missbrauch und Antworten auf soziale und gesundheitliche Folgen. Getragen wurden sie vor allem von evangelikalen Christen und Frauen. Gemäßigte Stimmen setzten auf freiwilligen Verzicht, vor allem auf Branntwein; die radikalen forderten das völlige Verbot, das 1920 in Kraft trat. Prägende frühe Figur war der Arzt Benjamin Rush (1746–1813) aus Philadelphia.
Die Prohibition endete 1933. In dieser Zeit wurden Drinks wie der Gin Buck populär (siehe Buck); wenige Wochen nach ihrem Ende eröffnete Don the Beachcomber seine Bar in Hollywood.
Quellen
- The Oxford Companion to Spirits & Cocktails (Hg. David Wondrich, Noah Rothbaum), Oxford University Press 2022, Eintrag „Prohibition and Temperance in America“, 2022
- The Oxford Companion to Spirits & Cocktails (Hg. David Wondrich, Noah Rothbaum), Oxford University Press 2022, Eintrag „Buck“ von David Wondrich, 2022