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Spirituose / Kategorie

Kokossirup

Zuckersirup mit Kokos als geschmacksgebender Komponente; im deutschen Recht nicht eigens definiert.

Kokossirup ist ein dickflüssiger Zuckersirup, dessen Geschmack von Kokos bestimmt wird. Eine eigene Begriffsbestimmung im deutschen oder EU-Recht gibt es nicht. Das Österreichische Lebensmittelbuch (Codexkapitel B 6) beschreibt Sirupe als Erzeugnisse aus Zucker, Wasser und einer geruchs- und geschmacksgebenden Komponente, etwa Fruchtsaft, Pflanzenextrakten, Nüssen oder Gewürzen, mit einer Trockensubstanz von mindestens 55 °Brix. Sirupe ohne Fruchtsaft als wertbestimmenden Bestandteil werden nach ihrem Geschmacksgeber benannt.

Handelsübliche Kokossirupe für die Bar gehören zu den Sirupen mit anderen Geschmacksgebern. Monin Sirup Cocos etwa besteht aus Zucker, Wasser, natürlichem Kokosnussaroma mit anderen natürlichen Aromen und Gummi arabicum; Kokos ist darin nur als Aroma enthalten. Zusammensetzung und Aromatisierung unterscheiden sich je Hersteller.

Abzugrenzen ist Kokossirup von Kokosblütenzucker und -sirup, die aus dem Saft der Kokospalme gewonnen werden und keinen zugesetzten Zucker als Grundlage haben.

Quellen

  1. Österreichisches Lebensmittelbuch, IV. Auflage, Codexkapitel B 6 Sirupe – https://www.wko.at/oe/industrie/nahrungs-genussmittelindustrie/b6-sirupe--stand-dezember-2017.pdf, 2017
  2. APCC: Quality Standard Coconut Sugar – https://mail.coconutcommunity.org/files/document/quality-standard-coconut-sugar.pdf