Honig
Natursüßer Stoff der Honigbiene aus Nektar oder Honigtau; Zusätze sind nach der Honigverordnung verboten.
Honig ist nach der Honigverordnung der natursüße Stoff, den Honigbienen aus Nektar, aus Sekreten lebender Pflanzenteile oder aus Exkreten saugender Insekten erzeugen, mit eigenen Stoffen anreichern, eindicken und in Waben reifen lassen. Nach Herkunft unterscheidet die Verordnung Blütenhonig und Honigtauhonig, nach Gewinnung unter anderem Schleuder-, Tropf-, Press- und Wabenhonig.
Honig darf höchstens 20 % Wasser enthalten, Heidehonig höchstens 23 %. Blütenhonig enthält mindestens 60 g Fructose und Glucose je 100 g, Honigtauhonig mindestens 45 g. Andere Stoffe als Honig dürfen nicht zugesetzt werden.
Abgrenzung: Honigsirup oder Honigwasser für die Bar ist mit Wasser verdünnter Honig und damit kein Honig im Sinne der Verordnung.
Quellen
- Honigverordnung (HonigV), Anlagen 1 und 2 – https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/bienenkunde/PDF/HonigV__Fassung_20260615__ab06_2026.pdf, 2026